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Kursfahrt nach Saint-Malo/Frankreich

| Neuigkeiten

Nach langer Vorbereitung startete am Freitag, 13.03.2026 die Kursfahrt unserer 13er und einiger Schüler:innen aus der Klassenstufe 12. Die Stammkursleiter Frau Arand, Herr Lehmann und Frau Weidner haben die aufwendige Planung und Beantragung der Exkursion auf sich genommen, um den Schüler:innen diese besondere Form des Lernens zu ermöglichen.

Gebucht wurde die Fahrt über Märkische Schülerreisen und das lokale Busunternehmen Gessert-Reisen stellte den Bus nebst Fahrer zur Verfügung.

Während der Reise waren verschieden Aufgaben zu erledigen, u.a. auch das Schreiben eines Reisetagebuches:

Anreise nach Saint-Malo + 1. Tag

Am Freitagabend (13.03.2026) trafen wir uns um 21:30 Uhr an der Schule, um unsere Kursfahrt nach Frankreich zu starten. Nachdem sich alle noch einmal kurz gesammelt und einige die letzte Gelegenheit für einen Toilettengang genutzt hatten, kam schließlich der Bus. Sofort rannten alle los, um sich die besten Plätze zu sichern. Um 22:00 Uhr ging es dann endlich los, nachdem das Gepäck verladen war. 
Zu Beginn der Fahrt war die Stimmung im Bus sehr lebhaft und viele waren noch sehr aufgeregt. Erst gegen 01:00 Uhr nachts wurde es langsam ruhiger. Trotzdem konnte kaum jemand richtig schlafen, so dass viele am Morgen ziemlich müde waren. Unterwegs legten wir mehrere Pausen ein – die erste Pause war schon 00:00 Uhr. Als wir dann in Aachen waren, wechselte der Busfahrer, welcher uns in Frankreich begleitete. 
Gegen 07:30 Uhr wurden dann alle von ihrem „Schlaf“ langsam wach und der 1. Tag in Frankreich startete. 07:45 Uhr hielten wir erneut an einem Rastplatz an, um eine Pause einzulegen. Dort putzte sich jeder die Zähne, machte sich frisch und die ersten tranken schon den ersten Kaffee, um die Müdigkeit irgendwie einzudämmen. Danach ging’s weiter mit dem Bus Richtung Saint-Malo. Da wurden passende Kurzvorträge gehalten, beispielsweise über Frankreich im allgemeinen, die Normandie, den D-Day und die Stadt Honfleur. 
Nach dem Kurzvortrag über Honfleur, hatten wir eine 3-stündige Pause in Honfleur. Dort konnten wir durch die Stadt schlendern, sie besichtigen, essen und die Atmosphäre des kleinen Hafenortes genießen. Allerdings merkte man vielen den Schlafmangel an, denn die meisten waren sehr erschöpft. 
Nach dem wunderschönen Aufenthalt in Honfleur ging unsere Fahrt weiter zu unserem eigentlichen Ziel Saint-Malo. Dort angekommen, bezogen alle ihre Zimmer in der Jugendherberge „Patrick Varangot“. Anschließend machten wir noch einen Spaziergang zum Strand, an dem man den Klängen des Ozeans zuhören konnte. 19:30 Uhr gab es dann endlich das lang ersehnte Abendessen. Den restlichen Abend ließen alle gemeinsam ruhig ausklingen, bevor es für alle nach der langen Reise ins Bett ging. 
Sahra & Sophie

Der zweite Tag der Kursfahrt - Mont Saint Michel und die Stadt Saint Malo

Der zweite Tag der Kursfahrt war mindestens genauso ereignisreich wie der erste Tag. Gestartet sind wir um 07:15 Uhr mit einem guten Frühstück und einem Kaffee. Kurz nach 08:00 Uhr begannen wir dann unseren Ausflug zum weltbekannten Mont Saint Michel - einem auf einer Insel gebauten Kloster in der Baie du Mont Saint Michel. Auf dem Weg dahin hörten wir interessante Vorträge über das Kloster und die Bretagne, während wir beobachteten, wie diese eindrucksvolle historische Stätte immer und immer größer wurde. Bis ca. 13:30 Uhr erkundeten wir das dortige Dorf, besichtigten das Kloster und ruhten uns bei einer Tasse Kaffee oder etwas zu essen von dem anstrengenden Treppensteigen aus. Nach Wiederankunft in der Jugendherberge, um 15:15 Uhr, traten wir unseren Weg in das geschichtlich interessante Stadtzentrum von Saint Malo an. Wir haben nicht nur viel über die Festungsstadt und deren Geschichte gelernt, sondern auch die Stadt auf eigene Faust erkundet, leckere bretonische Spezialitäten probiert oder den Gezeiten zugeschaut. Nach dem Abendessen in der Jugendherberge oder in der Stadt verbrachten wir noch einen netten und gemütlichen Abend und gingen zufrieden und fasziniert von den heutigen Erlebnissen ins Bett. 
Natalie und Emily

Der dritte Tag der Kursfahrt – Austernfarm in Cancale und Stadtbesuch Dinan

Tag 3: Ein Tag zwischen wundervoller Natur und Kultur mit Fokus auf Austern

Mit dem Frühstück konnten wir uns heute mehr Zeit lassen, da wir erst um 8:45 Uhr mit dem Bus nach Cancale gefahren sind. Obwohl der Tag nicht so früh starten musste, zog der Strand den einen oder anderen am frühen Morgen noch vor dem Frühstück in seinen Bann.
Die Fahrt nach Cancale war im Vergleich zum vorherigen Tag relativ kurz. Auf der Fahrt durften wir wieder zwei Vorträge über die Gezeiten und Cancale hören, welche das Verständnis für die Stadt aber auch für die Austernzucht vertiefte. Cancale ist vorallem für seine Austernzucht berühmt, welche in die ganze Welt importiert werden.
Wir haben eine deutsche Führung in der Austernzucht in Cancale erhalten. Dabei hat man uns zunächst eine Einführung in Form eines Vortrages und kurzen Filmes gegeben. Hier erfuhren wir bereits viel über die Austernarten, Zucht, Ernährung, geschichtliche Hintergründe und Ernte. Anschließend wurde das theoretische Wissen nochmal praktisch dargestellt, indem wir einen direkten Einblick in die Austernschule und Selektion bekamen. Zusätzlich haben wir uns dann den dortigen Strand bei Ebbe angesehen. Dabei wurde die ein oder andere Muschelsammlung erweitert. Darauffolgend durften wir uns selbständig das Muschelmuseum mit über 500 Muschelarten ansehen. Zuletzt gab es dann ebenfalls die Möglichkeit in der Boutique der Austernzucht Souvenirs zu kaufen.
Unmittelbar danach fuhren wir, in Begleitung eines Vortrages, nach Dinan. Dort hatten wir ungefähr 2 Stunden Zeit, um uns 14:30 Uhr wieder am Bus zu treffen. Der Vortrag über Dinan schlug eine Route durch die Stadt vor, welche viele Sehenswürdigkeiten miteinander verband. Darunter waren unter anderem die Chapelle des Cordeliers, eine atemberaubende Kirche, die Basilique Saint-Sauveur und das Theatre des Jacobins. Zudem konnte man durch die Rue Du Jerzual, Dinans Altstadt mit steiler Straße laufen. Außerdem nutzen viele Schülerinnen und Schüler das breite Essensangebot vor Ort.
Zuletzt fuhren wir zur Unterkunft und ab hier konnten sich die Schülerinnen und Schüler in Saint Malo vergnügen oder wer immer noch zu viel Energie hatte, Volleyball spielen.
Lea und Alissa 😊 
 

Tag 4: Wanderung zum Cap Frehel

Liebes Reisetagebuch, heute war der perfekte Tag.

Nach einem erholsamen und sehr nötigen Aussschlafen und einem langen Spaziergang am Strand begann unsere heutige Reise zum Cap Frehel. Die Fahrt war sehr kurz, wurde aber trotzdem durch einen Vortrag über französische Musik und dem Bestaunen eines Gezeitenkraftwerks sehr interessant und lustig gestaltet. Angekommen in der Bretagne machten wir uns auf den Wanderweg, um den Leuchtturm von Cap Frehel zu besichtigen. Der Weg war wunderschön und wir sind oft stehen geblieben, um die Umgebung zu fotografieren. Leider kann kein Bild der Welt festhalten, wie schön es dort aussah. Nach einigen Stolperern (17, um genau zu sein) und der oft wiederholten Aussag, dass die Treppen nicht genormt seien, erreichten wir endlich den Leuchtturm. Dort machten wie eine kurze Rast und auch einige Gruppenfotos. Zurück im Bus fuhren wir in einen kleinen und nahgelegenen Ort mit einem wunderschönen Meer und einen großartigen Sandstrand. Während einige Crêpes aßen oder Muscheln sammelten und das herrlich warme Wetter genossen, waren Jungen aus der 13. so erschöpft von unserer Wanderung, dass sie am Meer einschliefen. 
Zurück in der Jugendherberge begannen einige ein sehr dynamisches Volleyballspiel zu spielen. Sogar die Zuschauer hatten große Freude beim Zuschauen. Wir und ein paar der bG 23 gingen zum Strand, um uns die Flut und ihre Springwellen anzusehen. Es hat viel Spaß gemacht und war sehr schön anzusehen. Eine Welle wurde so groß, dass wir etwas von ihr getroffen wurden. Die Franzosen waren von den Wellen nicht so beeindruckt und sind entweder ganz normal vorbeigelaufen oder haben ein Buch gelesen. Als die Sonne untergegangen war, mussten wir zurück, um das Abendessen nicht zu verpassen. Der Abend wurde mit einem Volleyballspiel und einem frühen zu Bett gehen beendet, da wir um fünf aufstehen mussten. Zusammengefasst war heute der perfekte Tag mit wunderschönen Landschaften, sehr angenehmen 19°C und vielen Witzen. Wir freuen uns auf den Rest der Reise. 
Auf Wiedersehen, liebes Tagebuch. 
Pauline und Emily

Tag 5: Paris

Heute war einer dieser Tage, auf die wir uns schon Wochen vorher gefreut hatten und die am Ende sogar noch schöner waren, als wir es uns vorstellten. Unsere Kursfahrt nach Frankreich ist endlich Realität geworden. Nach ein paar wunderschönen Tagen an der Küste sind wir am letzten Tag nach Paris gefahren, um die Fahrt entspannt ausklingen zu lassen. Schon die Anreise um sieben Uhr morgens war voller Aufregung. Im Bus wurde viel gelacht, Musik gehört und wirklich schlafen konnte kaum jemand. Als wir dann endlich in Paris ankamen, waren wir zwar ziemlich müde, aber gleichzeitig total gespannt auf alles, was uns erwartet. Als wir vom Bus zur Metro gelaufen sind, waren wir direkt überwältigt. Alles wirkte größer, lebendiger und irgendwie wie aus einem Film. Nach langem Warten hatten wir endlich alle unsere Tickets und konnten von Bercy bis zur Station Pyramides fahren. Von dort aus ging unser erster gemeinsamer Spaziergang los. Unsere Lehrer haben versucht, uns zusammenzuhalten, aber das war gar nicht so einfach, weil ständig jemand stehen geblieben ist, um Fotos zu machen oder sich etwas genauer anzuschauen. Unser erster größerer Stopp war der Louvre. Allein der Anblick war schon richtig beeindruckend. Einige von uns haben direkt Fotos gemacht, andere haben einfach nur die Atmosphäre genossen. Es war irgendwie cool zu sehen, dass selbst die ruhigeren aus der Klasse plötzlich total begeistert waren. Man hat richtig gemerkt, dass diese Stadt etwas mit uns macht. Danach sind wir weiter in Richtung Arc de Triomphe gelaufen. Auf dem Weg sind wir durch den Jardin des Tuileries gegangen, am Place de la Concorde vorbei und natürlich über die Champs Élysées. Dort haben wir viele Eindrücke gesammelt. Neben den ganzen teuren Geschäften und Hotels ist uns auch aufgefallen, wie groß der Unterschied zwischen arm und reich ist. Direkt neben den schönen Gebäuden saßen Bettler, was einen schon nachdenklich gemacht hat. Vom Arc de Triomphe ging es dann weiter Richtung Eiffelturm. Nach einiger Zeit am Crêpes Stand haben wir die Erlaubnis bekommen, uns in Gruppen frei zu bewegen. Wir waren mit unseren Freunden unterwegs. Zuerst sind wir direkt zum Eiffelturm gegangen, haben Fotos gemacht und sind danach noch kurz zu einem Shoppingcenter gelaufen, auch wenn wir nichts gekauft haben. Danach sind wir wieder zurück zum Eiffelturm, weil drei von uns Tickets hatten, um auf die zweite Etage zu fahren. Unser Ziel war es, oben den Sonnenuntergang zu sehen. Während wir hochgegangen sind, sind die restlichen aus unserer Gruppe zu McDonald’s gegangen, um etwas zu essen. Während wir also oben auf dem Eiffelturm standen und die Aussicht genossen haben, waren sie dort. Später haben wir uns wieder getroffen und sie haben sogar Essen für uns mitgebracht, sodass wir zusammen essen konnten. Nach zwei Sicherheitskontrollen und einigem Warten konnten wir endlich mit dem Aufzug nach oben fahren. Die Aussicht war einfach unglaublich. Die Sonne ging langsam unter und die ganze Stadt war in ein warmes Licht getaucht. Man konnte so viele Sehenswürdigkeiten sehen und einfach ewig weit schauen. Als es durch den Wind langsam kalt wurde, sind wir wieder nach unten gegangen. Dort haben wir uns mit anderen getroffen, etwas gegessen und darauf gewartet, dass der Eiffelturm anfängt zu leuchten. Als es dann um 20 Uhr soweit war, waren wir alle begeistert. Natürlich haben wir viele Fotos und Videos gemacht. Danach sind wir einfach durch die Straßen gelaufen, ohne wirklich zu wissen, wohin. Genau das war eigentlich das Beste. Wir haben kleine Läden entdeckt, Straßenkünstler gesehen und einfach eine richtig gute Zeit gehabt. Zwischendurch haben wir uns gefragt, ob wir überhaupt noch zurückfinden, aber am Ende haben wir es geschafft und waren sogar pünktlich am Treffpunkt. Später sind wir gemeinsam zur Metro gegangen. Die war so voll, dass drei von uns nicht mehr reingepasst haben und zusehen mussten, wie die anderen ohne uns weggefahren sind. Wir mussten erst mal lachen, weil wir kurz davor noch darüber geredet hatten. Wir haben dann geschrieben und einfach die nächste Bahn genommen, die in die gleiche Richtung gefahren ist. Die anderen haben an der Station auf uns gewartet und dann konnten wir zusammen weiterlaufen. Dabei haben wir viel geredet und über die letzten Tage der Kursfahrt gesprochen. Was diesen Tag besonders gemacht hat, war nicht nur Paris, sondern vor allem die Zeit mit unseren Freunden. Es gab so viele lustige Momente, Insider Witze, peinliche Situationen und spontane Ideen. Selbst die einfachen Dinge bleiben im Kopf. Genau solche Erinnerungen sind es, die man nie vergisst. Nach fast 19 Kilometern zu Fuß waren wir am Ende komplett erschöpft und froh, wieder im Bus zu sitzen. Nach und nach sind alle eingeschlafen, mit dem Gedanken daran, dass diese unvergessliche Kursfahrt jetzt zu Ende ist.
Liliana und William

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